Autor und Illustrator von Bilderbüchern
Online-Portfolio des Grafikers, Bilderbuch-Illustrators und Autors Daniel Kratzke
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Hund

Daniel Kratzke | Autor und Illustrator von Bilderbüchern




Über mich:


Profilbild Daniel Kratzke
1975 *
1996 Design-Studium an der FH‑Niederrhein
Studiengang: Kommunikationsdesign
2001 Abschluss als Diplom‑Designer (Note: 1,0)
  seitdem als Grafiker, Autor und Illustrator unterwegs



Meine Referenzen:



Das Mädchen Ella

arsEdition • Arena Verlag • Bloomsbury K&J • Carlsen Verlag • Lappan Verlag • magellan Verlag • moses Verlag





Ausstellung:


Pixi Wackelzahnskizze

» 60 Jahre: quadratisch‑pixi‑bunt «
15 Illustratoren gratulieren Pixi


Skizzen und Originale aus meinen Pixis »Der Bolzplatz« und »Die Sache mit dem Wackelzahn« waren in der Pixi-Ausstellung im Museum Langes Tannen in Uetersen vom 14. September ‑ 23. November 2014 zu sehen.



Interviews:





Juli 2017:
3-Fragen-Interview in der familie&CO zur Buchvorstellung von »Oma isst Zement«


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Der Autor und Illustrator Daniel Kratzke hat »Oma isst Zement«, ein Kinderbuch zum Thema Demenz geschrieben

Zement? Wie kamen sie ausgerechnet darauf?
Das Thema Demenz wird für die Enkelin in meiner Geschichte durch einen Verhörer eingeführt: Das Mädchen versteht »Oma isst Zement!« statt »Oma ist dement!«. Die Eigenschaften von Zement beschreiben für mich diese Krankheit: Ein Mensch erstarrt geistig, seine Persönlichkeit verfärbt sich von farbig-bunt zu grau.

Wie kamen Sie auf die Idee zum Buch?
Das Buch ist sehr persönlich motiviert und verarbeitet Erinnerungen an meine demenzerkrankte und leider schon verstorbene Oma.

Können Kinder unbefangener mit demenzerkrankten Menschen umgehen?
Ich denke, daß es Kinder oftmals besser gelingt auf Unbekanntes oder Fremdes zuzugehen. Aber auch ein Kind spürt die Veränderung von Oma oder Opa und sollte altersgerecht Antworten auf seine Fragen und Eindrücke bekommen. Mein Buch verzichtet auf ein »Happy End«. Das kann es nicht haben, wenn man sich den weiteren möglichen Verlauf der Handlung ausmalt. Ich finde es wichtig, dass man als Familie – bei aller am Horizont aufziehenden Dunkelheit – die die hellen Momente gemeinsam teilt, spürt und erinnert.






Februar 2017:
Ein kleines Interview auf Facebook zur Veröffentlichung von »Paulinchen Mutkaninchen« vom magellan Verlag
Link zur magellan-Facebook-Seite


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Im heutigen Wal-Interview zu »Paulinchen Mutkaninchen« erzählt uns Daniel Kratzke, was die Arbeit an Bilderbüchern für die Kleinsten für ihn so besonders macht, an welche Angstmomente aus seiner Kindheit er sich noch genau erinnern kann und warum ihn heute ein leeres Blatt Papier manchmal ehrfürchtig werden lässt.

Du hast ja schon eine Menge Bilderbücher geschrieben und illustriert. Was gefällt Dir daran besonders, Geschichten für ganz Kleine zu erzählen?
Die Vorstellung, wenn die Kleinen mal groß sind und in 20 Jahren eines meiner Bücher in einer Kiste auf dem Flohmarkt ausgraben und sagen: "Ach jaaa, das hatten wir auch. Ich habe das geliebt als Kind!"

Kannst Du Dich noch daran erinnern, wie es war, klein zu sein und Angst im Dunkeln zu haben? Und hattest Du da auch einen treuen Freund, der Dir dann geholfen hat?
Ja, als Kind wohnte ich im obersten Stockwerk eines kleinen Hochhauses ohne Fahrstuhl am Waldrand. Gruselig war es dann im Winter, wenn es früh dunkel wird, ich nach Hause musste und bei Freunden vorher noch Gruselhörspielkassetten gehört hatte. Den Heimweg über hatte ich dann den Haustürschlüssel schon griffbereit in der Hand und beeilte mich die Treppen raufzugehen. Ich hoffte, dass das Treppenhauslicht nicht zwischen zwei Stockwerken ausging und ich dann im Dunkeln den Lichtschalter suchen musste. Froh war ich, wenn ein Kind aus dem Nebenhaus mitging und man sich den Heimweg teilte und zusammen feststellte, dass das Rascheln im Gebüsch nur eine Amsel war.

Gibt es Situationen, in denen Du heute ein Angsthase bist? Und wann bist Du ein Mutkaninchen?
Wenn ich, nachdem ein Bilderbuch fertig ist, vor einem leeren Blatt Papier sitze und denke, mir fällt nichts Neues mehr ein.






September 2014:
Ein kleines Interview vom Borromäusverein mit Kollegen und mir zum Thema Pappbilderbuch. Link zur Borromäus-Website


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1. Wie sind Sie auf die Idee zu „Roter Kreis - Erdbeereis“ gekommen?
Diesem Buch ging das Buch „Kunterbunt und Kugelrund“ voraus, welches die äußere Form und das Konzept vorgab: Ein close-up auf einen Gegenstand, herauszoomen, das Objekt definiert sich und um diesen Gegenstand entspinnt sich eine Handlung zu einem dramatischen Höhepunkt hin. Dann noch ein versöhnlicher Schluss und das alles begleitet von so wenigen Worten wie nötig. Die Idee zum zweiten Buch entstand dann aus einem kreativen Druck heraus, die erste Idee gleich gut zu variieren!

2. In welcher Technik arbeiten Sie bei Ihren Pappbilderbüchern und wie integrieren Sie - etwa bei „Mein liebster Guckloch-Spaß“ die Löcher in ihre Illustrationen?
Zunächst beginnt alles mit Papier und Bleistift. Erste Ideen werden grob skizziert, eingescannt, in den Computer übertragen und dann ausgearbeitet. Die Bildbearbeitungssoftware ist für mich das flexiblere Werkzeug, um schnell Dinge auszuprobieren, anzupassen, zu verändern oder zu korrigieren. Pinsel, Stifte, Schere, Kleber und Papier sind zwar wahrhaftiger, mir aber zu mühsam. Die Herausforderung bei den Gucklochbüchern ist, das Gefüge aus Bildmotiv mit Figuren, Position des Textes und die Platzierung der Lochstanzung in ein funktionierendes Verhältnis zu bringen. Nach dem Umblättern muss der Effekt ja auch noch stimmen! Das ist dann - ähnlich wie beim Zauberwürfel - viel Ausprobieren, Knobelei und Hin- und Hergeschiebe!

3. Warum schreiben Sie in Reimen? Text oder Bild - was kommt zuerst?
Ich mag die geschlossene Form des Reimes, in der dann der Witz entsteht oder eingebettet ist. In Versform kann ich das Absurde stärker pointieren, wie wenn ich es nur in schnöder Prosa beschreibe. Manche Geschichten fangen mit einem Paarreim an, der plötzlich da ist und aus dem dann eine ganze Geschichte entsteht. Manchmal ist es aber auch eine Bildidee, die dann betextet wird.






Meine Veröffentlichungen:



2002 »Der Rabe mit dem roten Schal« PIXI‑Serie 133, Carlsen Verlag
2008 »MOTTE, die Piratenkatze« Bilderbuch, Lappan Verlag
2009 »Die Sache mit dem Wackelzahn« PIXI‑Serie 184, Carlsen Verlag
2010 »11 kleine Fußballspieler« PIXI‑Serie 192, Carlsen Verlag
(Text: Thomas Krüger)
2011 »Der Bolzplatz« PIXI‑Serie 201, Carlsen Verlag
»Frau Schnakes ABC« PIXI‑Serie 202, Carlsen Verlag
2012 »Kunterbunt und kugelrund« Pappbilderbuch, Bloomsbury K&J
»Roter Kreis – Erdbeereis« Pappbilderbuch, Bloomsbury K&J
»Die Sache mit dem Wackelzahn« interaktive PIXI‑App, Carlsen Verlag
2013 »Flatter, flatter Fledermaus« PIXI‑Adventskalender, Carlsen Verlag
2014 »So viele Lieblingstiere« Gucklochpappe, Arena Verlag
»Auf dem Bauernhof« Gucklochpappe, Arena Verlag
»Freistoß für Frieda« MAXI‑PIXI, Carlsen Verlag
(Text: Rüdiger Paulsen)
»Ein kleiner Pirat im Klassenzimmer« PIXI‑Serie 223, Carlsen Verlag
(Text: Birgit Rehaag)
»Oma isst Zement!« Bilderbuch, arsEdition
2015 »Mein Pony Firlefanz« Pappbilderbuch, arsEdition
»Flatter, flatter Fledermaus« PIXI‑Serie 233, Carlsen Verlag
2016 »Ein kleiner Pirat im Klassenzimmer« PIXI‑Schultüte, Carlsen Verlag
(Text: Birgit Rehaag)
2017 »Paulinchen Mutkaninchen« Pappbilderbuch, magellan Verlag
»Frau Schnakes ABC« PIXI‑Serie 245, Carlsen Verlag
»Das Stoppelfeld-Rennen« PIXI‑Serie 247, Carlsen Verlag
(Text: Rüdiger Paulsen)


 

 

 

 

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